In Zusammenarbeit mit dem Nürnberger Menschenrechtsbüro veranstaltet der Arbeitskreis Menschenrechte am 26. und 27.10.07 im Nürnberger Rathaus einen Workshop zum Thema

Zum Aufschwung wirtschaftlicher, sozialer und kultureller Menschenrechte

Neben den politischen und zivilen Grundrechten führten die WSK-Rechte lange Zeit ein politisches Schattendasein. Veränderte politische Rahmenbedingungen nach 1989, wachsender Druck nicht nur aus den Entwicklungsländern wie die Notwendigkeit Entwicklungszusammenarbeit mit Menschenrechtsstandards in Einklang zu bringen, haben allerdings für einen Aufschwung der WSK-Rechte geführt. Dennoch bleiben zentrale Probleme and Streitpunkte erhalten.

Der interdisziplinär angelegte Workshop der Ad-hoc-Gruppe Menschenrechte der DVPW möchte sich in die Debatte um WSK-Rechte einschalten und innovative Beiträge zum Thema diskutieren.

Die Beiträge werden folgende Fragen und Problemstellungen berühren:

 

  • Wie lassen sich zivile und politische Rechte durch WSK-Rechte stärken?
  • Problem der Justiziabilität von WSK-Rechten vor allem im Vergleich zu zivilen und politischen Rechten.
  • Needs-based versus rights-based Ansatz in der EZ und im Menschenrechtsschutz
  • Wie hoch ist der tatsächliche Nutzen von WSK-Rechten bei der Planung und Durchführung von Entwicklungsprojekten?
  • Ist Armutsbekämpfung durch menschenrechtliche Standards möglich und nötig?
  • Bedeutung von WSK-Rechten für OECD-Staaten insbesondere für Deutschland.


Das Sprecherteam: Prof. Dr. K. Peter Fritzsche, Malte Brosig, MA, University of Portsmouth; Dr. Anja Mihr, E.MA Programme Director, European Inter-University Centre for Human Rights and Democratisation, Venice